Aus: Buddhismus Heute Nr. 48, (Frühjahr 2010)

Der 3. Karmapa Rangjung Dorje - Lehrer der reinen Sicht

Von Manfred Seegers

Der 3. Karmapa war ein Universalgelehrter und Meditationsmeister, der durch sein Leben und Werk die Sichtweise und Meditationspraxis in der Kagyü-Linie maßgeblich geprägt hat. Wegen seiner herausragenden Bedeutung für den gesamten tibetischen Buddhismus soll hier im Anschluss an meinen früheren Artikel über den 3. Karmapa als Autor der Mahamudra-Wünsche ein weiterer zentraler Inhalt seines Lebens und Wirkens dargestellt werden: das Lehren der Sichtweise, die als Grundlage der Diamantweg-Praxis verwendet wird, die sogenannte "Reine Sicht". Sie wird aus der Perspektive der buddhistischen Philosophie auch als "Leer von Anderem"-Sichtweise (tib. shentong) bezeichnet. Das "Andere" bezieht sich dabei auf die oberflächlichen Schleier, die die Natur des Geistes bedecken. Ich möchte in kurzer Form darstellen, welche Bedeutung die "Leer von Anderem"-Sichtweise hat und inwieweit Rangjung Dorje als Mitbegründer dieser Lehre in Tibet angesehen werden kann.

Drei Begriffe für die Sichtweise im tibetischen Buddhismus
Zunächst soll ein kurzer Überblick über die philosophische Lehrmeinung des Mittleren Weges einschließlich ihrer beiden hauptsächlichen Unterschulen, die "Leer von einem Selbst (tib. rangtong)"- und die "Leer von Anderem (tib. shentong)"-Sichtweise die allgemeine Bedeutung dieser Lehrmeinung erläutern. Lama Ole Nydahl erklärt oft, dass es noch eine dritte Sichtweise gibt, die auf Tibetisch detong genannt wird. Dieser Begriff bedeutet "Freude und Leerheit (oder Raum) in Vereinigung". Es ist ein zentraler Begriff in den buddhistischen Tantras. Der Original-Kommentar von Lama Ole dazu lautet: "...und es fühlt sich gut an!" Diese Sichtweise wird vom 1. Kongtrul im "Schatz des Wissens" auch "Geheimes Mantra-Madhyamaka" genannt. Die Erklärungen zur "Leer von Anderem"-Sicht werden hier aus der Perspektive der praxis-orientierten Schulen des tibetischen Buddhismus (hauptsächlich Nyingma und Kagyü) gegeben. In der Sakya-Linie vertreten nur wenige Meister diese Sichtweise, die Gelug-Linie akzeptiert ausschließlich die "Leer von einem Selbst"-Sicht innerhalb des Mittleren Weges. Die Lehre Buddhas zeigt völlig klar, dass bleibendes Glück nicht in der äußeren Welt, in der bedingten und damit vergänglichen Existenz erlangt werden kann. Die einzige Möglichkeit dazu besteht in der vollkommenen Erkenntnis der Natur des eigenen Geistes. Unser Geist, der Erleber aller Dinge oder die grundlegende Bewusstheit von den Dingen, ist selbst kein Ding. Man kann ihn als offene, klare Unbegrenztheit beschreiben, die von Natur aus die ganze Fülle zeitloser Eigenschaften wie Furchtlosigkeit, Freude und Mitgefühl, sowie höchste Bewusstheit oder Weisheit enthält. Da der Geist aber gleichzeitig die Grundlage für das Erscheinen aller Dinge ist, bedeutet die volle Erkenntnis seiner Natur eine unmittelbare und ungetäuschte Erfahrung der Wirklichkeit.

Die Offenheit des Geistes wird auch als seine Raum-Natur bezeichnet. Es gibt darin keine wirkliche, solide oder materielle Grundlage, etwas für sich Bestehendes oder unabhängig Existentes. Dies wird die "Leerheit des Geistes" genannt. Es bedeutet Freiheit von unabhängiger Existenz. Die "Klarheit des Geistes" steht für die ständige Manifestation und Auflösung der Erscheinungen in diesem Raum. Auf der einen Seite gibt es also den Raum, der alles ermöglicht, auf der anderen Seite die Erscheinungen in diesem Raum, die Klarheit oder das freie Spiel des Geistes. Erscheinungen und die Leerheit dieser Erscheinungen sind untrennbar. Als Beispiele dafür werden oft der Traum oder die Spiegelung des Mondes auf einer Wasseroberfläche verwendet. Während die Dinge im Traum oder der Mond auf der Wasseroberfläche klar erscheinen, kann keinerlei für sich bestehende oder unabhängige Existenz darin gefunden werden.

Anhand der Unterweisungen, die der Buddha in der Sammlung der Lehrreden über die Befreiende Weisheit (skt. Prajnaparamita) gegeben hat, ist es möglich, alle extremen Anschauungen über die Welt und die eigene Existenz - sowohl in Bezug auf das wahrhafte Vorhandensein der Dinge (Existentialismus) als auch das konsequente Verneinen aller wahrnehmbaren Erscheinungen (Nihilismus) - zu überwinden. Dies bedeutet, den Mittleren Weg jenseits der Extreme (skt. madhyamaka) einzuschlagen. Die "Leer von einem Selbst"-Sichtweise widerlegt den Glauben an eine wahrhafte oder unabhängige Existenz des Selbst der Person und der äußeren Erscheinungen. Sie wirkt daher als Gegenmittel gegen die Anhaftung an wahrhafte Existenz (oder Existentialismus). Die "Leer von Anderem"-Sicht betont die Qualitäten, die bereits in der Natur des Geistes, der Buddha-Natur, gegenwärtig sind. Diese ist leer von allem anderen, von allen oberflächlichen Schleiern oder von Anfang an rein. Die Natur des Geistes ist grundlegende Bewusstheit oder ursprüngliche Weisheit. Diese Sichtweise wirkt hauptsächlich als Gegenmittel gegen die Anhaftung an Nicht-Existenz (oder Nihilismus).

Das gemeinsame Ziel beider Schulen besteht darin, alle Störgefühle und das Festhalten an begrifflichen Geisteszuständen zu überwinden, um eine unmittelbare Verwirklichung der Natur des Geistes zu erlangen. Nur die Annäherung an dieses Ziel ist unterschiedlich. Die "Leer von einem Selbst"-Sicht verwendet gründliche Untersuchungen der Erscheinungen, um dann im Ergebnis der jeweiligen Untersuchung zu ruhen und es zur Erfahrung zu machen. Die "Leer von Anderem"-Sicht zielt auf die Entwicklung von Vertrauen in die dem Geist innewohnenden Qualitäten, vor allem, wenn sie als grundlegende Sichtweise des Diamantwegs verwendet wird. Ist das Vertrauen stabil, so ist es leicht, sich mit diesen Qualitäten direkt zu identifizieren. Bei einer ausgeglichenen Annäherungsweise, die vermeidet, in eines der Extreme des Anhaftens an wahrhafte Existenz oder Nicht-Existenz zu fallen, widersprechen sich die beiden Sichtweisen nicht, sondern ergänzen sich in idealer Weise.

Die Sichtweise in einer Übertragungslinie
Schauen wir uns die verschiedenen Arten von Anweisungen an, die in einer Übertragungslinie des tibetischen Buddhismus weitergegeben werden, so finden wir einerseits praxis-bezogene Anweisungen (tib. drub gyü), andererseits philosophische Anweisungen (tib. shä gyü, wörtl. Erklärungslinie). Zum Beispiel kann ein bestimmter Text in einer praxis-bezogenen Weise gelehrt und studiert werden, oft in direkter Verbindung mit Meditationspraxis oder in einer gelehrten Weise, die eine gründliche Untersuchung der Dinge beinhaltet, aber nicht unbedingt direkt mit Meditationspraxis verbunden sein muss. Da aber Buddhismus eine Erfahrungsreligion ist, sollte eine philosophische Sichtweise hier langfristig immer mit Erfahrung verbunden werden und bildet in allgemeiner Form den Hintergrund für jede Meditationspraxis.

Die Sichtweise eines Meisters ist in der Regel nah mit seiner Funktion als Linienhalter einer bestimmten Gelehrten-Tradition verbunden. Diese Sichtweise bildet wiederum oft die Grundlage für die Praxis der buddhistischen Tantras, bis zu dem Punkt, wo sie eher als Praxis-Anweisung verstanden werden kann, als im Sinne einer rein philosophischen Lehre. Dies gilt insbesondere für die "Leer von Anderem"-Sicht, die mit ihren Lehren über die dem Geist innewohnenden Qualitäten als Brücke zwischen den Sutras und Tantras dient. Die Diskussion darüber, ob ein bestimmter Meister entweder zur "Leer von einem Selbst" oder zur "Leer von Anderem"-Schule gehört, erübrigt sich auf der Erfahrungsebene mit dem Verständnis, dass diese Schulen nur auf unterschiedlichen Ebenen wirken, um eine ungetäuschte Erfahrung von der Natur des Geistes zu ermöglichen, die ja letztendlich über alle Begriffe hinausgeht.

Die "Leer von Anderem"-Sicht wird in den praxis-orientierten Schulen als tiefgründiger angesehen, unter der Voraussetzung, dass vermieden wird, in das Extrem des Existenzialismus zu fallen. Die Gefahr, die Leerheit als ein "schwarzes Loch" oder als Nicht- Existenz misszuverstehen, ist aber noch schwerwiegender als der oben genannte Fehler, denn eine nihilistische Sicht verhindert die Verwendung von Ursache und Wirkung und damit den Aufbau von Ursachen, die zur Befreiung und Erleuchtung führen. Die Betonung höchster Bewusstheit oder Weisheit, wie sie in der "Leer von Anderem"-Sichtweise verwendet wird, arbeitet mit dem Resultat als Ursache und ist daher besonders für die Diamantweg- Praxis geeignet.

Der 3. Karmapa als Mitbegründer der "Leer von Anderem"-Sicht in Tibet
Viele Gelehrte betrachten heute Dölpopa (1292-1361), einen Zeitgenossen des 3. Karmapa, als Begründer der "Leer von Anderem"- Sicht in Tibet. Nach der 8. Situpa-Biografie des 3. Karmapa machte dieser jedoch seinem Zeitgenossen bei einem frühen Zusammentreffen die Vorhersage: "Du wirst eine Sichtweise entwickeln, die Deiner jetzigen überlegen ist". Taschi Öser (geb. 1474), ein Schüler des 7. Karmapa Tschödrak Gyamtso, schreibt in seinem Gyü-Lama Kommentar, dass Rangjung Dorje auch selbst die Grundlagen dieser Sicht an Dölpopa weitergab. Dieser änderte daraufhin tatsächlich einige Jahre später seine bis dahin vertretene "Leer von einem Selbst"-Sicht und entwickelte eine eigene, sehr überzeugende "Leer von Anderem"-Auffassung, welche von dieser Zeit an zur vorherrschenden Sichtweise in der Jonang-Linie wurde.

Der 3. Karmapa hielt offensichtlich die "Leer von Anderem"-Sicht für überlegen. Allerdings schließt seine Vorhersage gegenüber Dölpopa nicht aus, dass er aus pädagogischen Gründen gleichermaßen die "Leer von einem Selbst"-Sicht vertrat, wie zum Beispiel am Anfang des Textes "Die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Weisheit", Vers 4, vor allem angesichts der Tatsache, dass beide Begriffe in wörtlicher Form bisher nicht in seinen Werken gefunden wurden. Es dürfte allerdings aus dem bisher Dargestellten klar geworden sein, dass Rangjung Dorje die "Leer von Anderem"- Sicht wenigstens inhaltlich schon früher als Dölpopa mündlich und schriftlich vertrat. Auch wenn tatsächlich beide Meister nicht die eigentlichen Begründer dieser Sichtweise waren - denn diese Rolle muss dem Meister Yumowa Mikyö Dorje (gest. 1164) anhand seiner Kalachakra-Kommentare zugeschrieben werden - so wurde diese Sicht doch durch sie in Tibet bekannt gemacht.

In den praxis-orientierten Linien des tibetischen Buddhismus ist die "Leer von Anderem"- Sicht bis heute als der "Große Mittlere Weg" bekannt. In den Jahrhunderten nach dem 3. Karmapa bezogen sich bedeutende Gelehrte und Meditationsmeister wie der 7. Karmapa mit seinen Schülern, der 6. Shamarpa, der 8. und der 13. Karmapa, der 8. Situpa, der 1. Kongtrul und viele andere, vor allem die wichtigsten Lamas der Reform-Bewegung (tib. rime) des 19. Jahrhunderts, auf den 3. Karmapa als die verlässliche Autorität in dieser Hinsicht. So erwähnt zum Beispiel der 8. Karmapa Mikyö Dorje (1507-1554) immer wieder den 3. Karmapa als Vorbild und Anfangspunkt der gelehrten Systematisierung in der Karma-Kagyü- Linie. Und der 6. Shamarpa Garwang Chökyi Wangchuk (1584- 1630) schrieb in einem Gesang: "Obwohl Rangtong und Shentong nur Systeme sind, die von Gelehrten entwickelt wurden, vertritt der große strahlende Siegreiche (Karmapa) Rangjung (Dorje) die Sichtweise, dass sich diese beiden Systeme nicht widersprechen."

Man könnte vielleicht denken, dass diese Meister die "Leer von Anderem"-Sicht des 3.Karmapa innerhalb der Kagyü-Linie als Gegengewicht zu der lange Zeit vorherrschenden Jonang- Interpretation besonders betonten, aber selbst Jonang Taranatha (1575-1634) unterstützte diese Einschätzung der unanfechtbaren Autorität des 3. Karmapa. Er vertrat dabei die Auffassung, dass der Begriff "Leer von Anderem" so zu verstehen sei, dass er sowohl die Bedeutung eines Systems von philosophischen Lehren (tib. drub tha) als auch die einer Praxis-Tradition (tib. gom lug) umfasst. Er bestätigte gleichzeitig die Voraussage des 3. Karmapa an Dölpopa. Der 1. Kongtrul unterschied die beiden Sichtweisen noch deutlicher, indem er erklärte, dass die "Leer von einem Selbst"-Sicht die beste sei, um feste Vorstellungen aufzulösen, die "Leer von Anderem"-Sicht die beste, um die eigentliche Erfahrung zu beschreiben.

Die Zugänge des 3. Karmapa zur "Leer von Anderem"-Sicht

Untersuchen wir genauer die Art und Weise, wie der 3. Karmapa die "Leer von Anderem"-Sicht übermittelte, so können wir hier drei verschiedene Zugänge voneinander unterscheiden:

1. Der erste gründet sich auf eine spezielle Erklärungsweise der Sutras des 2. und 3. Drehens des Dharmarades, vor allem der Weisheitslehren und der Lehren über die Buddha-Natur, zu denen Rangjung Dorje bedeutende Kommentare verfasste.

2. Der zweite wurde durch die Tantras überliefert, vor allem durch das Kalachakra-Tantra. Hier ist neben dem Kalachakra-Meister Tsen khao che (geb. 1021) vor allem der oben erwähnte Yumowa Mikyö Dorje zu nennen. Rangjung Dorje war Halter der Übertragungslinien dieser beiden Meister und schrieb einige seiner wichtigsten Werke auf diesem Hintergrund.

3. Der dritte Zugang sind Rangjung Dorjes Kommentare zu den Lehren des Großen Siegels in den drei Zyklen von Dohas (Gesänge geistiger Verwirklichung) des indischen Meisters Saraha. Die beiden hauptsächlichen Stile dieser Kommentarliteratur, die Kar[ma pa]- und die Ling-Interpretation wurden von späteren Gelehrten wie Karma Thrinlepa (1456-1539), einem weiteren Schüler des 7. Karmapa, als die "Leer von Anderem"-Sichtweise identifiziert. Die Kar[mapa]-Interpretation geht wiederum auf Rangjung Dorje zurück.

Die Breite der Sicht des 3. Karmapa tritt noch deutlicher zutage, wenn eine weitere Unterscheidung innerhalb der "Leer von Anderem"-Schule vorgenommen wird. Hier gibt es die Bewusstheits-"Leer von Anderem"-Sicht (tib. rigpa shentong) und die Raum-"Leer von Anderem"-Sicht (tib. ying shentong). Die erstere betont die Weisheit, die leer von oberflächlichen Schleiern ist, als Qualität höchster Bewusstheit. Sie wird aus der Perspektive der Tantras auch als Klares Licht- oder Klarheits-"Leer von Anderem"-Sicht (tib. salwa shentong) bezeichnet. Dölpopa, Taranatha und der 1. Kongtrul waren typische Vertreter dieser Interpretation. Die zweite Sichtweise betont den Aspekt der Weisheit, der die Raumnatur des Geistes, den grundlegenden Wahrheitsraum (skt. dharmadhatu, tib. ch.ying) frei von Dualität oder frei von Bezugspunkten, verwirklicht. Dieser Schwerpunkt ist leichter für einen philosophischen Zugang verwendbar und wurde u.a. vom 8. Karmapa vertreten.

Der 3. Karmapa lehrte beide Zugänge und formulierte sie in seinen Werken neu für die Kagyü-Linie. Die Bewusstheits- oder Klarheits-"Leer von Anderem"-Sicht bildet die Grundlage seines tantrischen Hauptwerkes "die Tiefe Innere Bedeutung (tib. Zab mo nang gi d.n)" zusammen mit dessen Anhang, "Die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Weisheit (tib. Namshe yeshe)". Die Raum-"Leer von Anderem"-Sicht findet sich in seinen Werken über die Buddha-Natur, besonders in dem Text "Das Zeigen der Essenz (tib. Nyingpo tenpa)". Die genannten Werke bilden damit einen Zyklus, der die ganze Bandbreite der philosophischen Sichtweise in der Kagyü-Linie erläutert.

Die Art, wie er diese beiden Zugänge lehrte, steht gleichzeitig in Übereinstimmung mit den Lehren des Großen Siegels (skt. mahamudra, tib. chag chen). Dies wird sowohl von Rangjung Dorje selbst als auch von seinen späteren Kommentatoren durch den Weisheits-Aspekt in diesen Lehren und wiederholte Bezüge zu den "Mahamudra-Wünschen" des 3. Karmapa nachgewiesen. In diesem Sinn kann die "Leer von Anderem"-Sichtweise sowohl als "Sutra-Mahamudra" bezeichnet werden, wie es schon von dem indischen Meister Maitripa (ca. 1007-1085) und später von Gampopa (1079-1153) gelehrt wurde, als auch mit den tantrischen Lehren verknüpft werden. So erläuterte und systematisierte der 3. Karmapa in vollkommener Weise die schon von den indischen und tibetischen Meistern vor ihm gelehrte Sichtweise und Praxis, die bis heute in der Kagyü-Linie verwendet wird.


Manfred Seegers
Nach Abschluss eines 5-jährigen Studiums autorisierter buddhistischer Lehrer.
Studierte und lehrte von 1990 - 2000 am KIBI in Neu-Delhi. Er trägt den Titel eines Master of Philosophy in Religionswissenschaft an der University of Kent, England. Seine Bücher "Buddhistische Grundbegriffe" und "Wissen über Meditation" sind in viele Sprachen übersetzt. Er hält Vorträge und Seminare im In- und Ausland.

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