Aus: Buddhismus Heute Nr. 7, (Winter/Frühjahr 1991)

Rechungpas Leben - Teil 1

Von Paul Waibl

"Essenz des Vajrageistes aller Siegreichen

Dein Gesicht ist wunderschön

Du hältst Dich an die Lebensweise der Repas

Und singst Lieder des tiefgründigen Dharma

In den zehn Richtungen

Du, der du als Dorje Drak bekannt bist

Zu Dir bete ich."

(Aus der Karma Pakshi-Puja)

Rechungpa wurde im Jahre 1083 geboren. Seine Eltern gaben ihm den Namen Dorje Drak (Vajra-Ruhm). Als er fünf Jahre alt war, verlor er seinen Vater, und seine Mutter heiratete dessen Bruder. Rechungpa war ein sehr besonderes und intelligentes Kind, das von seiner Mutter und dem Onkel sehr gefördert wurde. Er hatte ein ausgezeichnetes Gedächtnis und konnte viele Geschichten und Lehrreden aus den Sutras auswendig rezitieren.

Dadurch bekam er viele Geschenke und steuerte auf diese Weise etwas zum Lebensunterhalt der Familie bei. Als er 12 Jahre alt war, traf er Milarepa zum ersten Mal. Dieser hatte kurze Zeit vorher eine Vision von Diamant-Schwein-Mädchen (Dorje Pagmo), in der sie ihm prophezeite, daß er einen sonnengleichen, einen mondgleichen, 23 sternengleiche und viele andere verwirklichte Schüler haben werde. Um seinen mondgleichen Schüler zu treffen, solle Milarepa zum oberen Teil von Gung Tang gehen.

Entsprechend der Aufforderung der Dakini begab er sich dort hin und praktizierte in einer Höhle. Eines Tages kam Rechungpa, als er seine Ochsen auf einer Wiese hütete, in die Nähe dieser Höhle. Er hörte jemanden singen, ließ die Tiere allein und folgte der Stimme, bis er auf Milarepa stieß. Sobald er ihn sah, entstand in ihm ein tiefer Versenkungszustand. Er erlebte riesige Freude und tiefes Vertrauen zu Milarepa. Daraufhin opferte er Milarepa alle Geschenke, die er für seine Dienste bekommen hatte und blieb bei ihm, um Belehrungen zu bekommen und zu praktizieren.

Mit 15 Jahren erkrankte Rechungpa an Lepra. Deshalb zog er sich zurück, um allein zu praktizieren. Eines Tages kamen fünf indische Yogis vorbei, denen er etwas Tsampa opferte. Sie zeigten großes Mitgefühl mit Rechungpa und er fragte sie, ob sie eine Möglichkeit sähen, daß er geheilt werden könnte. Einer der Yogis erzählte ihm von seinem indischen Lehrer Balacandra, der sicher fähig wäre, ihm zu helfen.

Milarepa gab sein Einverständnis, diesen Lehrer aufzusuchen und so machte sich Rechungpa mit den Yogis auf den Weg nach Indien. Dort traf er Balacandra, der ihm die Übertragung zur Praxis von Vajrapani gab.

Nachdem er dies einige Zeit praktiziert hatte, wurde er vollständig von seiner Krankheit geheilt. Danach kehrte er nach Tibet zu Milarepa zurück und praktizierte weiter in dessen nächster Nähe in Zurückziehung.

Um seinem indischen Lehrer Balacandra zu danken, machte Rechungpa seinen Erbteil und alles, was er erbetteln konnte zu Gold, ging nach Indien und gab ihm alles als Opferung. Bei dieser Gelegenheit erhielt er auch Belehrungen über verschiedene Aspekte von Garuda. Balacandra schickte Rechungpa auch zu Tipupa, einem sehr besonderen Lehrer. Dieser behandelte Rechungpa wie einen alten Freund. Die Geschichte von Tipupa nimmt ihren Anfang bei Marpa's erstem Sohn Dharma Dode, der eigentlich dessen Linienhalter werden sollte. Marpa gab ihm eine spezielle Phowa-Übertragung, mit deren Hilfe man sein Bewußtsein in den toten Körper eines anderen übertragen konnte. Dharma Dode verunglückte beim Reiten tödlich und nachdem kein passender frischer menschlicher Leichnam gefunden werden konnte, übertrug er sein Bewußtsein auf eine eben gestorbene Taube.

Währenddessen geschahen viele Wunder und alle Anwesenden sahen Dharma Dode in der Form seines Yidam Hevajra. Marpa schickte die Taube nach Indien an einen bestimmten Verbrennungsplatz, wohin gerade die Leiche eines 16-jährigen Jungen gebracht wurde. Dharma Dode übertrug sein Bewußtsein von der Taube auf den Jungen und so kam dieser wieder zum Leben. "Tipu" heißt Taube und der Name rührt von dieser Begebenheit her. Tipupa wurde ein Schüler von Naropa und als er ihn traf, tanzte dieser in der Luft und Tilopa erschien inmitten von Regenbogenlicht. Naropa sagte zu ihm: "Du bist Marpa's Sohn, du bist Tipupa und hast den Segen von Naropa". Nachdem Rechungpa von Tipupa Belehrungen erhalten hatte, kehrte er zu Balacandra zurück. Von dort ging er wieder nach Tibet.

Unterwegs traf er noch einen Lehrer, der Mirti hieß und ihm Belehrungen über die "schnelle Fortbewegung" gab. Er meisterte diese Praxis und konnte so in nur sechs Tagen von Indien nach Tibet reisen. Als er wieder in Tibet bei Milarepa war, bekam er von diesem Belehrungen über die sechs Lehren von Naropa und praktizierte sie. Milarepa sang viele Lieder für Rechungpa, um dessen Verständnis von der Natur des Geistes zu erwecken und zu vertiefen. Viele davon findet man in den Gesängen Milarepas ¹.

Manchmal entwickelte Rechungpa auch etwas Stolz in seiner Praxis. Einmal erlebte er in Meditation einen besonderen Versenkungszustand und glaubte, die Natur des Geistes voll erfasst zu haben. Er dachte bei sich, ob Milarepas Verwirklichung wohl größer sei und ging zu ihm, um von seiner Erfahrungen zu berichten. Milarepa las sofort Rechungpas Gedanken und erklärte ihm, daß dessen Erfahrung nicht so besonders sei wie er dachte. Um ihm dies zu demonstrieren, schlug er mit der Faust in den leeren Raum und erzeugte dadurch einen Klang. Dann hinterließ er mit seiner Hand in einem Felsen einen Abdruck. Rechungpa versetzte sich dann in den Meditationszustand, den er vorher erlebt hatte und wollte auch seinen Handabdruck im Felsen hinterlassen, aber er tat sich dabei nur weh. Dadurch verstand er den Unterschied zwischen seiner und Milarepas Verwirklichung.

Einmal wurde Milarepa von gelehrten Mönchen zu einer Debatte herausgefordert, da sie ihn für jemanden hielten, der die Leute nur in die Irre führt und zu Unrecht Opferungen empfängt. Durch seine Gesänge und das Zeigen von verschiedenen Wundern wurden sie vom Gegenteil überzeugt, aber Rechungpa war damit nicht zufrieden. Er war der Meinung, daß man die Gelehrten mit ihren eigenen Waffen schlagen müßte und wollte nach Indien gehen, um dort die Kunst der Debatte und Logik zu erlernen.

Milarepa wollte davon nichts wissen, aber nachdem Rechungpa unbedingt darauf bestand, noch einmal nach Indien zu reisen, um Belehrungen zu erhalten, gab er ihm schließlich die Erlaubnis. Allerdings schickte er ihn nicht, um Logik und Debatte zu erlernen, sondern um besondere Belehrungen der formlosen Dakinis zu erhalten. Von diesen gibt es neun ². Vier davon hatte Marpa von Naropa erhalten und prophezeit, daß ein Schüler der Kagyü-Linie die restlichen fünf nach Tibet bringen würde. Um diese Prophezeiungen zu erfüllen, sandte Milarepa Rechungpa nach Indien.

Rechungpa reiste zusammen mit Ra Lotsawa und einem anderen Lama namens Chiton zuerst nach Nepal, wo sie Belehrungen gaben. Er traf dort auch den nepalesischen Siddha Mondrol Chungpa, der ein Schüler Tipupas war. Dann ging er weiter nach Indien, um Tipupa selbst zu treffen. Von diesem erhielt er viele Belehrungen, darunter auch die Belehrungen der formlosen Dakinis und praktizierte sie.

Eines Tages ging Rechungpa in die nahe gelegene Stadt. Mitten auf dem Marktplatz traf er einen sehr großen, dünnen Yogi. Dieser blickte Rechungpa direkt an und sagte zu ihm: "Was für ein gutaussehender junger Tibeter du doch bist, wie schade, daß Du nur noch sieben Tage zu leben hast." Rechungpa erschrak, ging zurück zu Tipupa und fragte ihn um Rat. Tipupa erwiderte: "Hast du Angst vor dem Tod?" Rechungpa antwortete: "Nein, ich fürchte den Tod nicht, aber ich habe so viele Mühen auf mich genommen, um diese Belehrungen der formlosen Dakinis nach Tibet zu bringen. Wenn ich jetzt schon sterbe, war alles umsonst." Tipupa schickte ihn daraufhin zu der großen Yogini Machig Drupä Gyalmo. Von ihr bekam er die Übertragung für die Langlebens-Praxis von Amitayus. Diese musste er sieben Tage lang ohne zu schlafen ununterbrochen praktizieren. Nach dieser Zeit hatte er eine Vision von Amitayus, der ihm Belehrungen gab. So wurde das Hindernis für sein Leben entfernt. Von Machig Drupä Gyalmo erhielt er auch Einweihung und Praxis auf Allmächtiger Ozean (Gyalwa Gyamtso). In der Nacht nach der Einweihung träumte er von einem Pandit (einem buddhistischen Gelehrten), der am Himmel tanzte. Blumenregen fiel und mittendrin erschienen Dakinis und sagten zu ihm, daß er die Einweihung wirklich erhalten habe. Dann sangen sie ein Lied für ihn.

Auf dem Heimweg nach Tibet traf Rechungpa auch die Yogini Bharima, die eine besondere Schülerin Tipupas war und ihm viele Unterweisungen gab. Unterwegs bekam Rechungpa auch noch von einem nicht-buddhistischen Yogi Erklärungen über schwarze Magie. Diese Belehrungen wurden jedoch zu einem Hindernis, da er Stolz entwickelte. Während der ganzen Zeit sah Milarepa in seinem Samadhi Rechungpa als einen Kristallstupa von dem Licht ausstrahlte. Nachdem er aber die Belehrungen über schwarze Magie bekommen hatte, wurde das Licht der Stupa zu einem roten Wirbelwind. So würde Milarepa klar, daß sein Schüler Hindernisse hatte, und machte sich auf den Weg, um ihn in Tibet zu empfangen.

Als Rechungpa und Milarepa in Tibet wieder zusammentrafen, dachte Rechungpa, daß er ja jetzt, nachdem er so viele besondere Unterweisungen und Belehrungen in Indien bekommen habe, nicht mehr derselbe wie vorher und Milarepa ebenbürtig wäre. Insgeheim erwartete er, daß Milarepa bei ihrem ersten Treffen seine Verbeugungen erwidern würde. Milarepa war sich des Stolzes seines Schülers voll bewusst und um Rechungpa von diesem Hindernis zu befreien, verwandte er sehr geschickte Mittel³. Unter anderem ließ er, als sie gerade auf einer großen Ebene waren, einen schweren Hagelsturm entstehen. Als Rechungpa sich, um Schutz zu suchen, hinwarf und sein Baumwolltuch über sich deckte, hörte er die Stimme Milarepas, der in einem Yakhorn saß, das er vorher aufgelesen hatte.

Milarepa lud ihn ein, zu ihm herein zu kommen. Es gäbe noch genügend Platz für ihn und außerdem wäre es schön trocken hier. Natürlich konnte Rechungpa nicht in das Yakhorn hinein und er verstand, daß seine Fähigkeiten nicht an die von Milarepa reichten. So wurde sein Stolz vorerst besänftigt, wenn auch nicht vollkommen gebrochen.

Das geschah erst einige Zeit später. Milarepa schickte Rechungpa einmal zum Feuerholz holen, um ihn für einige Zeit fernzuhalten. Währenddessen sah er sich die Bücher an, die Rechungpa aus Indien mitgebracht hatte und stellte dabei fest, daß darunter auch Belehrungen über schwarze Magie waren und andere Erklärungen, die von keinem Nutzen für die Wesen sein würden. Er bat die Dakinis alle Texte zu sich zu nehmen, die tiefgründig und zum Wohl der Wesen sein würden und verbrannte den Rest. Als Rechungpa zurückkam und feststellte, daß Milarepa seine Bücher verbrannt hatte, verlor er sein Vertrauen und war zutiefst verletzt. Er dachte sogar daran, Milarepa zu verlassen und zu Tipupa nach Indien zurückzukehren.

Milarepa erklärte ihm, daß die Bücher von keinem Nützen wären, sondern daß die Praxis und das Erkennen der Natur des Geistes das einzige wäre, was wirklich zählt, aber Rechungpa war nicht so leicht zu überzeugen. Um in seinem Schüler wieder Vertrauen zu erwecken, zeigte Milarepa viele Wunder. Unter anderem machte er seinen Körper transparent und manifestierte verschiedene Buddhaaspekte in den Energiezentren seines Körpers. Er flog durch die Luft, zerteilte Felsbrocken mit einer Hand und vieles mehr. Aber Rechungpa ließ sich nicht beeindrucken. Schließlich flog Milarepa davon und als er fast nicht mehr zu sehen war, wurde Rechungpa mit einem Schlag klar, was für einen schweren Fehler er gemacht hatte.

Grenzenloses Vertrauen zu Milarepa stieg in ihm auf, und voller Verzweiflung und mit grenzenloser Hingabe bekannte und bereute er sein Fehlverhalten vor seinem Lehrer und bat ihn um Vergebung.

Daraufhin gab ihm Milarepa den Rat, zu den Dakinis zu beten, um die Texte wiederzubekommen, die wirklich zum Nutzen der Wesen wären. Dies tat Rechungpa und auf wunderbare Weise wurden ihm die Texte in die Hand gelegt. Rechungpa war überglücklich und hatte keinen Zweifel mehr daran, daß Milarepa ein wirklicher Buddha war.

Rechungpa blieb bei seinem Lehrer, diente ihm und praktizierte weiter mit ihm in der Einsamkeit der Berge. Bald darauf erschien Milarepas sonnengleicher Schüler Gampopa. Um herauszufinden, wer die Linie halten kann, bat Milarepa seine Hauptschüler auf ihre Träume zu achten. Am nächsten Morgen war Shiwa Oe sichtlich beglückt von seinem Traum: Er sah eine Sonne aufgeben und sie verschmolz in sein Herz. Rechungpa träumte, daß er in drei Täler kam und laut rief. Gampopa hingegen war ziemlich unglücklich: Er hatte geträumt, viele Wesen zu schlachten. Doch Milarepa war gerade über Gampopas Traum sehr froh. Dieser zeigte ihm, daß Gampopa fähig sein würde, sehr viele Wesen zur Befreiung zu führen und die Linie zu halten. Rechungpas Traum bedeutete, daß er sich dreimal in verschiedenen Tälern inkarnieren würde, da er dreimal den Anweisungen seines Lehrers nicht gefolgt war, und daß er ein großer buddhistischer Meister werden und vielen Wesen helfen sollte. Shiwa Oes Traum zeigte Milarepa, daß dieser zwar in ein reines Land gehen, aber nicht sehr viel zum Wohl der Wesen arbeiten würde.

Einige Zeit später träumte Rechungpa, daß er im Reinen Land der Dakinis war. Dort gab Buddha Akshobya Belehrungen über die Lebensgeschichte von Tilopa, Naropa und Marpa. Am Ende der Belehrungen sagte der Buddha, daß er als nächstes über das Leben von Milarepa erzählen würde, und daß dies das zuvor gehörte noch übertreffen werde, da Milarepa in einem Leben zur vollen Erleuchtung gelangt sei. Rechungpa verstand das als Hinweis, daß er seinen Lehrer um seine Lebensgeschichte bitten sollte, und in einem zweiten Traum forderten ihn Dakinis noch einmal dazu auf. Am nächsten Morgen ging Rechungpa also zu Milarepa und bat diesen, seine Lebensgeschichte zu erzählen.

Da Rechungpa dreimal in Indien gewesen war und dort viele tiefgründige Belehrungen bekommen hatte, gab es unter den Gönnern Milarepas einige, die glaubten, Rechungpa müsse mehr wissen als sein Lehrer. So kam es, daß sie Rechungpa mehr Opferungen brachten als Milarepa. Dies machte Rechungpa sehr betroffen, da er sah, daß diese Leute nicht verstanden, wie außergewöhnlich Milarepas Verwirklichung war. Da er nicht in Konkurrenz zu seinem Lehrer stehen wollte, beabsichtigte er, Milarepa zu verlassen und nach Zentraltibet zu gehen. Er ging zu Milarepa und bat ihn um Erlaubnis, aber dieser hielt nichts von der Idee. Er war der Meinung, daß sich Rechungpa in seiner Nähe am besten entwickeln würde. Dieser hielt aber hartnäckig an seinem Entschluss fest. Außerdem wollte er gerne verschiedene Pilgerstätten besuchen - Samye, Lhasa, die Stelle wo Marpa gewohnt hatte und andere.

Da Rechungpa nicht nachgab, ließ ihn Milarepa schließlich doch ziehen, prophezeite ihm aber, daß er in Zentraltibet von einer Hündin gebissen würde. Vor seiner Abreise gab ihm Milarepa noch Einweihungen auf verschiedene Aspekte von Diamant-Schwein-Mädchen (Dorje Pagmo) und Rechungpa praktizierte dies 40 Tage lang. Milarepa riet ihm, auch die Höhle, in der er praktiziert hatte zu umschreiten und 100 Verbeugungen und Mandalaopferungen zu machen, bevor er sich auf den Weg machte. Aber vor lauter Freude darüber, seine Reise antreten zu können, vergaß Rechungpa diese letzten Ratschläge.


1 Siehe: "The 100.000 Songs of Milarepa", Shambhala
"Miraculous Journey", Lotsawa
"Drinking the Mountain Stream", Lotsawa
2 Näheres dazu in der Tilopa-Biographie von Situ Rinpoche, Dzalendara Publishing
3 Siehe "The 100.000 Songs of Milarepa" Teil 2: "Story of the Yakhorn" und "Rechungpas Repentance".

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