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BUDDHISMUS HEUTE
Aus: Buddhismus Heute Nr. 30, ( 2000)

Emotionale Intelligenz und Buddhismus

Von Wolfgang Poier

Viele Menschen haben heute schon von "Emotionaler Intelligenz" gehört. Es sind zwei Zauberworte unserer Zeit. Auch das Kürzel "EQ" für emotionale Qualitäten beginnt, dem schon etwas überholten IQ (Intelligenzquotient) ernsthafte Konkurrenz zu machen. Als Buddhist fragt man sich bei einem solchen Begriffspaar natürlich, ob in Theorie und Praxis der emotionalen Intelligenz nicht etwa Parallelen zu buddhistischen Überlegungen, wie man mit den eigenen Gefühlen am besten umgehen kann, vorhanden sind. Um es gleich vorwegzunehmen: Ja, diese Parallelen treten in einer deutlichen Weise in Erscheinung. Ich möchte im folgenden zuerst die buddhistischen Grundlagen im Umgang mit den Emotionen skizzieren und dann auf die Berührungspunkte und Unterschiede zur emotionalen Intelligenz eingehen.
Buddhismus und Emotionen

Im Buddhismus stellt es seit jeher einen Kernpunkt dar, mit Emotionen in einer kreativen und intelligenten Weise zu arbeiten. Aus welchem Grund?

Der buddhistischen Sichtweise entsprechend rühren alle Leiderfahrung und alle Schwierigkeiten in der Welt von den sog. leidverursachenden Emotionen her. Beeinflussen Zorn, Begierde, Dumpfheit, Stolz, Geiz oder Eifersucht das Bewußtsein der Menschen, ist es bis zum Ausagieren dieser Emotionen in verbaler Kommunikation und durch physische Handlungen nicht mehr weit. Das Resultat sind Taten, durch die andere in einer unangenehmen Weise betroffen sein können, die aber zugleich Eindrücke in das eigene Bewußtsein pflanzen. Im Prozeß von Karma tauchen diese irgendwann wieder im Bewußtsein auf und gestalten die jeweilige Lebenswirklichkeit mit. Blickt man von den leidverursachenden Emotionen zurück in Richtung Ursache derselben, gelangt man zur grundlegenden Unwissenheit: zu dem Umstand, daß die Natur des Geistes bisher noch nicht erkannt wurde. Daraus ergibt sich das Erfahren von Trennung, die Ich-Anhaftung und die Illusion einer "äußeren" Welt. Empfindungen von angenehm, unangenehm und neutral sind die Folge, die sich im weiteren Kristallisationsprozeß als leidverursachende Emotionen zeigen.

Buddhistische Meditation ist in allen ihren Facetten auch immer ein Mittel, um mit den Emotionen besser umgehen zu können. Das Spektrum, wie im "Labor" der Meditation mit den Emotionen und auch mit ihrem Pendant, den Gedanken, gearbeitet wird, reicht vom Beruhigen des Geistes bis zur Einsicht. Mit Geistesruhe ist die Freiheit gemeint, Gedanken und Gefühle, die in unserem Geist entstehen, kommen und gehen zu lassen, ohne sie zu beurteilen. Einsicht bezieht sich darauf, daß wir diese Gedanken und Gefühle bzw. auch den davon freien Raum nutzen können, um etwas über unseren Geist zu erfahren. Wir blicken in diesem Fall auf die Natur der Emotionen und Gedanken. Sie sind nichts anderes als der leuchtende Raum des Wahrheitszustandes.

Auf der Ebene des Verhaltens gibt es für Buddhisten verschiedene Möglichkeiten: So können Situationen, die problematische Gefühle erwartungsgemäß hervorrufen, gemieden werden. Solche Situationen bergen aber natürlich auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und werden so zu einem wichtigen Experimentierfeld. Sind Liebe und Mitgefühl stärker, verkehren sie leidverursachende Emotionen in ihr Gegenteil. Und indem unerwünschte Gefühle in ihrer essentiellen Leerheit erfahren werden, verflüchtigen sie sich schließlich. In diesem Fall können wir also für schwierige Situationen und Begegnungen mit etwas komplizierten Menschen dankbar sein. Auf Diamantwegsebene werden Emotionen darüber hinaus in ihrer Weisheitsnatur erkannt. Im Prozeß ihrer Umwandlung zeigen sie sich als ein Mittel, um die Natur des Geistes direkt zu erfahren. Hier ist also jede Situation dazu geeignet, die reine Sichtweise zu entwickeln, alles wird zu einem Feld reiner Motivation und reinen Verhaltens.

Emotionale Intelligenz und Buddhismus

"Eine distanzierte Haltung zu den eigenen Gefühlen einnehmen, die Gefühle schon im Entstehen erkennen, mit unerwünschten Gefühlen wie Zorn besser umgehen lernen, emotionale Weisheit entwickeln" - buddhistisch anmutende Aussagen wie diese finden sich heute auch in Büchern, die Emotionale Intelligenz zum Thema haben. Zwei Schlußfolgerungen lassen sich meiner Meinung daraus ziehen:

  1. Die Theorie der emotionalen Intelligenz ist zum Teil buddhistisch inspiriert. Manche Autoren der emotionalen Intelligenz sind mit dem Buddhismus vertraut. Insbesondere buddhistische Meditationsformen, die die Achtsamkeit und Bewußtheit des Menschen fördern, wurden in den letzten Jahren in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen vorgestellt und diskutiert. Diese meditativen Ansätze des Buddhismus beinhalten selbstverständlich auch immer den Umgang mit den Emotionen. Es ist kein Zufall, wenn der amerikanische Psychologe Daniel Goleman, der dem Begriff Emotionale Intelligenz zum Durchbruch verhalf, seinen gleichnamigen Bestseller "Tara, Quelle emotionaler Weisheit" widmet. Wichtig zu sehen ist dabei allerdings, daß die Theorie der emotionalen Intelligenz bei allem buddhistischen Hintergrund konsequent der Denkweise und Sprache moderner westlicher Wissenschaft verpflichtet ist und auf aktuellen Erkenntnissen der Psychologie und Neurowissenschaften fußt.

  2. Die westliche Gesellschaft ist an einem Punkt angelangt, wo eben die Auseinandersetzung mit den Emotionen wesentlich erscheint, was einerseits ein wenig ein Zeichen von Luxus ist, andererseits aber auch als eine Lebensnotwendigkeit oder große Chance gesehen werden kann. Wirft man einen klaren und natürlichen Blick auf die Welt der Emotionen, ist es dabei ganz selbstverständlich, daß so etwas ähnliches wie Buddhismus herauskommt. Denn der Buddhismus beinhaltet alle Ebenen, die eigenen Erfahrungen einzuordnen und mit ihnen in einer konstruktiven Weise umgehen zu können. Beginnend beim bewußten Wahrnehmen der Emotionen, über ihre Bewertung als erwünscht oder unerwünscht hin zu Methoden ihrer Nutzung bzw. Umwandlung reicht hier das Spektrum sowohl des Buddhismus als auch der emotionalen Intelligenz.

Wie fördert man aber nun seine emotionale Intelligenz? Für Diamantweg-Buddhisten lautet die Anweisung in der Regel: meditieren, den Buddhismus verstehen, im Leben lernen und wieder meditieren, um dann möglichst fröhlich durch die Welt zu gehen und festzustellen, daß sich schon etwas verändert hat, bei einem selbst und in der Beziehung zu anderen. Einfache meditative Übungen und Überlegungen zu den Emotionen sind auch ein Teil einiger Bücher über emotionale Intelligenz. Andere Ansätze gehen stärker in Richtung Kommunikations- und Konfliktlösungs-Training. Dies ist auch sehr sinnvoll, und ich denke, daß auch Buddhisten hieraus Nutzen ziehen können. Man kann sich auf das Entwickeln von Strategien konzentrieren, um mit konkreten Konflikten besser umgehen zu können. Sicher konform geht der Buddhismus dabei mit der emotionalen Intelligenz in dem Punkt, daß der Ausdruck der Emotionen selbst nicht emotional sein muß, sondern auch auf einer sachlichen Ebene angesiedelt sein kann. Er entspringt dann einem distanzierterem Verhältnis zu den eigenen Emotionen, welches eine Arbeit an diesen erst möglich macht. Die emotionale Intelligenz betont, daß es sinnvoll sei, die eigene Gefühlslage in Form von echten Ich-Botschaften zu artikulieren, d.h. zu sagen, wie es einem im Moment geht, wie man sich fühlt. Dazu muß man sich seiner eigenen Gefühle natürlich erst einmal bewußt sein. Dies eröffnet für den anderen Menschen die Möglichkeit, wirklich auf einen einzugehen, statt sich in einem verbalen Rückzugsgefecht zu verteidigen, sollte man eine Attacke gestartet haben, oder sich nicht auszukennen, weil man eben keine klaren Botschaften vermittelt bekam.

Dazu ein Beispiel:

Der Partner hat die Wohnung aufgeräumt, ein schönes Abendessen bereitet, der Rotwein leuchtet in den Gläsern und die Kerzen flackern auf dem Tisch. Leider für eine Stunde vergebens, da die Partnerin eben um einiges zu spät von der Arbeit kommt.

Hier könnte der andere beispielsweise:

  1. schmollen und gar nichts sagen

  2. könnte stinksauer sein und ätzende Bemerkungen von sich geben oder aber - und so sieht etwa der Vorschlag von seiten der emotionalen Intelligenz aus

  3. folgendermaßen reagieren:

    "Ich bin verärgert, weil ich schon eine Stunde auf dich warte." (Hiermit wird das vorrangigste Gefühl mit einer Begründung angesprochen.)

    "Zusätzlich habe ich mir Sorgen gemacht und gedacht, es könnte dir etwas zugestoßen sein." (Weitere aufgetretene Gefühle werden ebenso in einer Ich-Botschaft vermittelt.)

    "Ich fühle mich dadurch gekränkt, daß du zum wiederholten Mal zu spät kommst.
    Wieviel Bedeutung mißt du einem gemeinsamen Abend mit mir zu
    ?" (Hier wird auf die Wiederholung der Situation hingewiesen und ein weiteres Gefühl angesprochen. Am Schluß wird eine grundlegende Frage gestellt, wieviel dem anderen das Zusammensein wirklich bedeutet.)

Nun gut, es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, in dieser Weise seine Gefühle zu offenbaren. Wahrscheinlich nützt es aber einem selbst, da man sich seiner Gefühle deutlich differenzierter bewußt sein muß, als könnte man sie nur mit "Ich bin so sauer!" beschreiben. Gleichzeitig nützt es dem anderen, weil er tatsächlich auf den Partner eingehen und gegebenenfalls sein Verhalten leichter an dessen Wünsche und Bedürfnisse anpassen kann. Auch die Gesamtsituation müßte sich nach einem klärenden Gespräch schneller wieder verbessern lassen, weil man eben seine Gefühle in einer reifen Weise ausgedrückt hat und dies damit auch dem anderen zugesteht.

Egal ob man Buddhist ist oder sich unabhängig davon in emotionaler Intelligenz trainiert: Der individuelle Umgang mit eigenen Gefühlen ist in beiden Fällen die wesentlichste Grundlage. Dies trifft auf Situationen zu, in denen es unmöglich ist, seine Gefühle zu artikulieren, weil der Gesprächspartner direkte Kommunikation verweigert. Dann macht es für einen selbst immer noch einen Unterschied, ob man seinen Emotionen ausgeliefert ist und daran leidet, oder sie klar erkennt, ihre Entstehungsbedingungen analysiert und sich nach relativ kurzer Zeit wieder von ihnen unabhängig macht, um zum nächsten, positiveren "Tagesordnungspunkt" überzugehen. Wie ich weiter oben gezeigt habe, ist die Fähigkeit, seine eigenen Gefühle klar wahrzunehmen, erwünschte und unerwünschte Gefühle zu unterscheiden und sie zu einem reifen verbalen Ausdruck zu bringen, auch für die direkte Kommunikation mit anderen essentiell.

Beim Umgang mit den Emotionen stellt sich natürlich auch immer die Frage, welches Ziel angestrebt wird und welche Motivation dem Ganzen zugrunde liegt. Die erste Frage wird von Buddhisten mit dem Ausrichten auf Erleuchtung beantwortet, der vollen Entwicklung aller menschlichen Fähigkeiten. Geht es um die Motivation, denkt man an die Situation der Lebewesen in der bedingten Welt und entwickelt den Wunsch, ihnen zu helfen.

Möchte nun jemand seine emotionale Intelligenz weiterentwickeln, können natürlich ganz andere Motivationen und Zielorientierungen vorhanden sein. Zum Beispiel könnte ein Antrieb sein, mit schwierigen Arbeitskollegen besser umgehen zu können, den eigenen emotionalen Druck etwas zu mindern. Und vielleicht beim nächsten Konflikt in der Lage zu sein, einen klugen Satz zu sagen, der die Situation und die Beziehung über kurz oder lang verbessern wird. In den Augen von Buddhisten wäre das zwar ein Zwischenziel auf der Ebene der relativen Wirklichkeit, gleichzeitig könnte aber auch die entsprechende Fähigkeit auf darüber hinausreichende emotionale Weisheit verweisen.

Förderung emotionaler Intelligenz in sechs Schritten

Ich möchte als Abschluß kurz zusammengefaßt sechs Schritte vorstellen, die den Umgang mit schwierigen Emotionen erleichtern können und so zur Entwicklung emotionaler Intelligenz beitragen. Ich schlage sie in meinen Seminaren zur emotionalen Intelligenz den in der Regel nicht-buddhistischen Teilnehmern in einer ähnlichen Weise vor. Zu einem Gutteil verdanke ich sie der Inspiration meiner buddhistischen Lehrer, einige Ansätze aus der emotionalen Intelligenz sind hierbei allerdings auch eingeflossen.

  1. Wahrnehmen
    In einem ersten Schritt geht es darum, sich der eigenen Gefühle bewußt zu werden. Hierbei nehmen wir unsere Gefühle mit einem wachen Interesse wahr. Wir untersuchen auch, wie diese Gefühle auf unseren Körper und unser Bewußtsein wirken. Macht uns das Gefühl angespannt, aufgeregt, müde oder das Gegenteil? Welche Möglichkeiten öffnet oder verschließt es?

  2. Untersuchen
    Nach der Phase des bewußten Wahrnehmens folgt eine des Nachforschens, die stärker auf einer intellektuellen Ebene angesiedelt ist. Wir stellen uns die Frage, welche Gefühle sonst noch eine Rolle spielen? Das Gefühl steht womöglich mit weiteren Gefühlen in Zusammenhang. Wir erkennen und benennen diese (zum Beispiel "enttäuschte Erwartung an eine Situation", "Frustration", "Angst", "Anhaftung"). Welche Gedanken stehen mit dem Gefühl in Zusammenhang? Durch welche Gedanken wird das Gefühl genährt oder gebremst? (z.B: "Immer dasselbe!" "Mit ihm/ihr kann ich einfach nicht reden!"). Welche weiteren Bedingungen spielten zusammen, damit das Gefühl so entstehen konnte? Bei uns selbst? Bei den anderen? In der Situation?

  3. Gefühle akzeptieren
    Das Annehmen eines Gefühls schafft die entscheidende Voraussetzung für eine weitere Arbeit damit. Wir vermeiden dadurch, gegen ein Gefühl anzukämpfen, wodurch es sich ja in der Regel verstärkt. Wir können uns beispielsweise sagen: "Im Moment ist das Gefühl ein Inhalt meines Bewußtseins und meines Körpers. Ich nehme es als solches an, ohne an ihm festzuhalten oder es wegzuschieben."

  4. Sich vom Gefühl lösen
    Nachdem wir das Gefühl angenommen haben, brauchen wir aber auch nicht mehr daran festzuhalten, sondern können es entlassen. Niemand kann uns zwingen, bestimmte Gefühle zu haben. Wir sind geistig frei und können wählen. Wir können uns z.B. sagen: "Ich löse mich vom Gefühl, ohne es wegzuschieben oder daran festzuhalten."

  5. Das Gefühl als Signal und Handlungsimpuls nützen
    Auch wenn es sich um schwierige Gefühle wie Zorn handelt, entsteht das Gefühl ja nicht von ungefähr. Wir können uns fragen, welche Signale uns das Gefühl gibt, welchen Handlungsimpuls es uns vermittelt: "Wie kann ich aus dem Gefühl lernen? Durch welche Gedanken, Einstellungen, Handlungsweisen, Gefühle, würde sich die Situation verändern und verbessern?" Zum Beispiel kann es in einer Situation notwendig sein, sich selbständig und unabhängig zu machen oder mehr Energie in die Beziehung zu investieren. Oder im beruflichen Umfeld am eigenen Selbstbewußtsein zu arbeiten, eine berufliche Veränderung anzupeilen. Sehr oft geben uns hier schwierige Gefühle den entscheidenden Anstoß, uns weiter zu entwickeln.

  6. Das Gefühl umwandeln
    Im sechsten Schritt stellen wir uns Fragen, die auf eine Umwandlung des Gefühls in erwünschte Gefühle und Lebenseinstellungen hinzielen. Auf der Basis der ersten fünf Schritte müßte diese Umwandlung des Gefühls auch tatsächlich gelingen. Die Fragen könnten hier lauten: "Was bedeuten Freude, Glück, Liebe, Weisheit im Zusammenhang mit dieser Situation und diesem Gefühl? Möchte ich nicht viel lieber die Situation so positiv erleben, wie ich es mir vorstelle bzw. vorgestellt hatte?"

Emotionen und Diamantweg


Im Diamantweg verwenden wir natürlich noch zahlreiche andere Mittel, um mit den Emotionen besser umgehen zu können. Zum Beispiel die Methoden der Entstehungs- und Vollendungsphase in der Meditation, durch die wir ständig das Feedback erhalten, wie die Dinge tatsächlich sind: Entstehen die Buddhas vor uns im Raum, zeigt dies an, daß eben der Geist seinem Wesen nach klar ist und die kreative Kraft hat, alle Erscheinungen der Welt hervorzubringen, also auch unsere Emotionen. Lösen sich die Buddha-Aspekte in der Vollendungsphase wieder in Raum auf, verstehen wir, daß die Erscheinungen keine dauerhafte, unabhängige Wirklichkeit besitzen, sondern ihrer Essenz nach nichts anderes als Leerheit und Offenheit sind. Verschmilzt das Licht der Buddhas mit uns, wird uns unsere eigene Buddhanatur deutlich vor Augen geführt. Wir können uns dann wie ein Buddha erleben, bis wir tatsächlich ein solcher geworden sind. Der Diamantweg setzt hier wirklich auf der denkbar höchsten Ebene an und fokussiert ständig unsere besten Gefühle und Eigenschaften als Lebewesen: Furchtlosigkeit, Freude, Liebe, Weisheit und Aktivität zum Nutzen von anderen.


Wolfgang Poier lebt seit 1986 im Buddhistischen Zentrum Graz von Karma Kagyü Österreich. Er begegnete Lama Ole Nydahl erstmals vor 16 Jahren. In den letzten sieben Jahren besuchte er als buddhistischer Lehrer verschiedene europäische und amerikanische Zentren. Er arbeitet als Lehrer am Gymnasium und als Trainer für Emotionale Intelligenz und Meditation in der Erwachsenenbildung.