Aus: Buddhismus Heute Nr. 26, ( 1998)

Auf der Jagd nach dem Geist - Der "Geist" aus Mahamudra-Sicht

Von Lama Ole Nydahl

Alles im Leben ändert sich mit der Einsicht, daß man tatsächlich einen Geist besitzt und damit auch alles mögliche erreichen kann. Da entstehen plötzlich Räume voller Möglichkeiten, man kann die äußere wie die innere Welt so gestalten, wie man sie haben möchte und man greift in riesige Reichtümer. Hier eine kurze Übersicht, wie man von der allgemeinen in die befreiende und erleuchtende Sichtweise umsteigen kann, zur Freude von anderen und sich selbst.

Entscheidet man sich, die Dinge als wirklich zu sehen, das heißt für die Einstellung des Realismus und Materialismus, hat man zunächst ein gutes festes Gefühl, aber es rücken dadurch auch Krankheit, Alter und Tod sehr nah. Daher wechseln einige Menschen zu der entgegengesetzten Sichtweise, daß sowieso nichts Sinn hat und nichts ist. Aber auch das läßt die Schwierigkeiten nicht verschwinden, raubt einem jedoch die Möglichkeit, mit den Geschehnissen auf bedingter Ebene zu arbeiten. Nach einiger Zeit versuchen die meisten deshalb wieder eine lebensbejahende Einstellung, bis diese erneut nicht mehr greift und sie wieder in etwas Verneinendes oder Abstraktes fallen.

So lief es über die Jahrtausende in Kunst und Philosophie, so wie im Inneren der Menschen und keiner wurde richtig froh damit. Warum sitzen wir also hier? Um zu feiern, daß einer entdeckt hat, daß es nicht nur die wechselnden Bilder im Spiegel gibt, sondern auch den Spiegel, nicht nur die Wellen im Meer, sondern auch das Meer, nicht nur die unterschiedlichen Erlebnisse, sondern auch den Erleber selbst. Wir feiern Buddha, weil er uns als einziger Religionsstifter das Zeitlose und Unbedingte jenseits aller Vorstellungen und Erlebnisse zeigte. Dadurch legt er uns Befreiung und Erleuchtung in die Hand.

Tatsächlich geschehen Himmel und Höllen der Wesen zwischen ihren Rippen oder Ohren, oder wo sie sich sonst ihren Geist vorstellen. Nur die Sichtweise bestimmt, ob Glück erlebt wird und die Leute als spannend und frisch wahrgenommen werden oder ob alles eine Verschwörung ist und an sich gefährdend. Das Gefühl, verfolgt zu werden, muß zu den schlimmsten überhaupt gehören und da die Wartezeit, bevor etwas Unangenehmes geschieht, sich länger anfühlt als die Zeit des Vorgangs, ist die Einstellung der Wesen äußerst wichtig für ihr Wohlbefinden. Zwischen und vor den zu erwartenden Erlebnissen geschieht wohl das Leben der meisten Menschen und wie die Dänen sagen: "Der Feigling stirbt jeden Augenblick und der Held nur einmal".

Nach einigen Jahren mit Diamantweg-Meditationen und Belehrungen zum Großen Siegel lernt man im Hier und Jetzt, ohne Erwartung oder Furcht, jenseits von Morgen und Gestern zu bleiben. So verweilt man immer im gegenwärtigen, funkelnden Augenblick. Bis dies geschieht und man das innere Licht des Erlebens verwirklicht hat, erscheint einem die Welt als das Viele, was ständig kommt und geht. Deswegen sollen Buddhas Ratschläge vor allem auf den höchsten Ebenen helfen, Hindernisse auf dem Weg abzubauen. Der Erleber zu sein und nichts nachzulaufen oder zu befürchten, heißt richtiges Verweilen. Der Geist ist eben kein Ding; er ist Raum. Wer Äußeres wie Inneres beobachtet, wird feststellen, daß außer Raum alles Erlebte irgendwann entstand, sich gerade jetzt ändert und sich danach auch wieder auflösen wird. Nichts Bedingtes kann also dauerhaft sein. "Nehmt nicht Zuflucht zu den Erscheinungen", sagte Buddha und zeigte statt dessen auf die unvergängliche Buddhanatur, die einem jeden innewohnt. Alleine wahr ist, was gerade jetzt durch die Augen der Wesen schaut und durch ihre Ohren hört. Es hat keine Farbe, kann also nicht aus der Mode kommen, falls diese wechselt. Es macht nicht dick und kann nicht ungesund werden. Seinem Wesen nach ist der Geist einfach weiter, offener Raum voller Möglichkeiten.

Dieser Raum kann unterschiedlich verstanden werden. Mathematisch begabte Menschen, denken an ein "neutrales Element", andere an etwas noch nicht Geschehenes, an "das Mögliche". In meinem Geist ist Raum nicht von dem Gefühl des Weltraums getrennt, ist also etwas Spürbares und Uferloses. Er ist das, was alles umfaßt. Aber gleich, wie man sich diesen Raum vorstellt, als etwas Abstraktes oder eher Erlebbares, als das noch nicht Geschehene, oder etwas Offenes was von unzähligen Welten durchsegelt wird und wo sich zahllose Atomteilchen bewegen: Dieser Raum ist bestimmt kein schwarzes Loch. Er ist nichts Fehlendes zwischen den Sachen, sondern gleicht eher einem Behälter, wo alles entsteht, frei spielt, erfahren wird und sich auch wieder auflöst. Er ist leer von Merkmalen, leuchtend klar und bewußt und ohne jede Grenze.

Obwohl das Abschätzen können von Abständen für das Überleben so wichtig ist, gibt es immer mehr Raum hinter als zwischen den Wesen. Wenn man das versteht, ändert sich das Raumerlebnis völlig. Man ist dann viel mehr in seiner Mitte, plötzlich ist man nicht mehr von den Sachen getrennt, sondern innerhalb von etwas. Wenn der Lama sagt, er sei mit seinen Schülern immer zusammen, ist das die Bedeutung. Jeder ist wegen des Raums durch etwas verbunden, was als im Nu entstehende Freude erlebt wird und sich als auf lange Sicht eingestellte kraftvolle Tat ausdrückt.

Diese freudigen Raumerfahrungen erlauben einem loszulassen. Wer nicht an Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen festhält, erlebt unmittelbar und im Augenblick. Plötzlich entdeckt man, wie reich man ist. Der Geist ist nicht nur seinem Wesen nach unzerstörbar, sondern es geschieht auch alles mögliche in ihm. So wie die Welten im äußeren Raum geschehen, entstehen Gedanken, Gefühle und Vorstellungen im Inneren. Sie spielen herum und lösen sich in gleicher Weise wieder auf. Der Geist ist kein Nichts, sondern reich und voller Kraft, mit Fähigkeiten und Eigenschaften.

Nach Raumweite und spielerischer Kraft wird einem die Unbegrenztheit des Geistes bewußt, daß er außen wie innen kein Ende oder Hindernis hat. Die Erfahrung macht liebevoll, denn man erlebt jetzt immer weniger eine wirkliche Trennung zu anderen. Obwohl die Menschen verschieden aussehen und sich auch so benehmen: Niemandes Geist hat Länge, Breite oder Form und deswegen haben alle ihrem Wesen nach die Buddhanatur.

Die Erkenntnis, daß man selbst nur einer ist, die anderen aber zahllos sind, macht sie wichtiger. Eigene Schwierigkeiten fallen dadurch weg, Aufgaben für andere erscheinen in Fülle und das Leben wird sinnvoll. Man ist mitten im Geschehen und Wachstum, Zufriedenheit, Vertrauen und Weisheit sind selbstverständlich.

Bei diesen Einsichten geht es darum, daß der Geist alles ist und seine Erfahrung vom eigenen Wesen höchste Erfüllung. Wieviel man auch tun mag, um sich Freude zu bereiten: die richtige Freundin, der richtige Urlaub, der richtige Wein usw. - das Ergebnis ist höchst unsicher. Oft wird zwar etwas Angenehmes erlebt, aber die wirklich spannenden Augenblicke sind die, in denen man vergißt, etwas zu wollen oder nicht. Einfach im Augenblick ruhend wird man von nie erwarteter Wärme, Kraft, Freude und Sinn überflutet. Diese Erfahrungen von der Strahlkraft des Spiegels ist viel spannender als die aller Bilder, die darin erscheinen und gehen mögen.

Nun zu den Mitteln auf Verwirklicher-Ebene, die einem den Geist erkennen lassen. Im Diamantweg unterteilte Buddha seine Schüler nach ihren hauptsächlichen Störgefühlen und nutzte diese als Treibstoff für ihren Weg.

Auch wenn man schon seiner innewohnenden Erleuchtung fest vertraut, haben einige eine besonders starke Anhaftung. Es sind die Leute, die immer wissen, was sie mögen und das sofort vergessen, was ihnen nicht gefällt. Andere werden besonders von einer starken Abneigung geplagt, sind oft launekrank und wissen sofort, was sie stört. Wieder andere sind eher verwirrt. Sie sind sich nicht sicher, was sie mögen und was nicht und ihre Gefühlszustände wechseln häufig. Für alle drei Veranlagungen gab der Buddha die entsprechenden Mittel auf mehreren Ebenen, die bis heute weitergereicht werden.

Begierdetypen: Wie sehen die Zugänge auf alltäglicher Ebene aus? Wer zum Beispiel viele Begierden hat, ist auch für Freuden offen, da sein Geist einfach auf Glück eingestellt ist. Zur selben Zeit muß er sich aber früh durch das Verständnis schützen, daß alles vergänglich ist und nicht bleiben kann. Eine ebenso wichtige Gewohnheit zum Besten anderer ist, gute Gefühle sofort weiterzuschenken. Alles quillt über vor Sinn, wenn man aus vollem Herzen das Gute, das man erfährt, an andere weitergibt und sie daran teilhaben läßt.

Zorntypen: Begierde ist zwar der karmische Grund zu einer Menschengeburt, aber wer tief enttäuscht wurde oder sich seine Kraft verbaut, wird oft statt dessen neidisch und danach zornig. Man weiß dann genau, was einem mißfällt und verbreitet auch ungewollt miese Stimmungen. Hier geht es darum, Mitgefühl zu entwickeln und zu verstehen, daß die Leute, bei denen man Fehler sieht, vielleicht wirkliche Schwierigkeiten haben und wenn nicht, daß sie auf jeden Fall alt werden und sterben.

Die entscheidende Erkenntnis ist, daß die Leute nicht aus Bosheit sondern aus Dummheit ihre Fehler machen. Daß sie auch Glück haben und sich gut fühlen wollen, sie sich aber den Weg verbaut haben und dadurch in die Disteln statt in die Blumen greifen. Wenn man einsieht, daß grundlegend jeder die Buddhanatur hat und sich Glück wünscht, ist Mitgefühl selbstverständlich. Man tut dann das, was der Gesellschaft und den Wesen zukünftig nutzen wird. Auch sollten sich die zornigen Leute selbst ein waches Umfeld wünschen: Wenn andere ihre Leiden sehen, schaffen es die meisten, sie schonend zu behandeln und sie damit zu schützen.

Verwirrungstypen: Stellt man im Alltag Verwirrung als geistige Hauptneigung fest, sollte man so wenig wie möglich denken und einfach das tun, was eben vor der Nase liegt. Man sollte so vorgehen, bis sich über die Erfahrungen allmählich Überzeugung einstellt und dann auf das schon Verstandene weiterbauen. Es gibt hier Verwirrungen, die aus einem unklaren Umfeld kommen, wie zum Beispiel eine aus politisch korrektem Wunschdenken entstandene Sichtweise oder die verursachten Leiden durch einen ungeschulten Geist. Beide sind sehr störend und machen es unmöglich anderen zu helfen. Daß so viele sonst wohlmeinende Menschen in ihren Bestrebungen versagen, liegt an ihrer Unfähigkeit zu sehen, was wirklich ist.

Es ist schon witzig, das Getriebensein der Wesen von ihren inneren Zuständen im Straßenbild zu beobachten. Hier sieht man diejenigen, die die Nase fast durch die Schaufenster drücken, weil sie an alles heran wollen. Diejenigen, die beinahe auf der Straße überfahren werden, weil sie hochnäsig von den Gegenständen der Begierde weg wollen und diejenigen, die hin und her laufen, ihren wechselnden Zuständen folgend. Obwohl es auch Stolze, Eifersüchtige und Geizige gibt; die drei erwähnten Typen sind die ursprünglichen, die am häufigsten auftauchen.

Wer sich auf praktischer Ebene genügend Raum verschafft hat, kann dann auch besonders wirksam seine Gefühle umformen. Es ist keineswegs langweilig, und Buddha gibt hier Mittel, die sowohl mit als auch ohne Form arbeiten. Einige verbinden beide unter der Bezeichnung Diamantweg, andere benutzen für den formlosen Weg die Namen "Großes Siegel" oder "Große Vervollkommnung".

Aus einer aufbauenden und einer verschmelzenden Meditationsphase setzt sich der "Weg der Mittel" zusammen. Die zweite Phase schließt die Atmung und die Arbeit mit inneren Energiebahnen im Körper mit ein, welche die Bewußtseinsenergien leiten und ihre Erfahrungen von persönlich auf überpersönlich umpolen sollen. Aus dem Gefühl des von der Ganzheit abgegrenzten "ich" wird so ein Zustand zeitloser Klarheit und Wonne, wo alle Möglichkeiten des Geistes freudvoll spielen und der Raum sich in seiner ganzen Kraft erfährt. Wer es wagt, diese Ebene auszukosten und sich dabei nicht zu stoppen, ist ab dann ein glücklicher Mann.

Die Begierde-Typen verwenden am liebsten das Mutter-Tantra. Es ist vertrauensvoll wie die Liebe. Es ist einfach klar, die Buddhas sind Freunde. Auch sind die Rückkopplungserfahrungen aus bestimmten Körperstellungen und Farben der Buddhas für einen selbst nützlich, sie lösen erwünschte Energieströme im Körper oder gewisse geistige Offenheiten aus. Wenn man sich dessen sicher ist, muß man nicht so viel Zeit mit der aufbauenden Phase in der Meditation verbringen. Statt dessen verschmilzt man schnell mit den Buddhas, bleibt so und fühlt sich einfach Zuhause. Selbstverständlich soll das ohne Gefühlsduselei geschehen, denn letztendlich ist man ja von der selben Natur. In dieser Phase fällt das Erlebnis von einem getrennten Erleber weg, Erleben und Erlebtes wird eins, der Raum weitet sich grenzenlos aus und man hat riesige Erfüllung. Nach dem mühelosen Verweilen entsteht alles frisch und neu und als ein Fest des Geistes. Unendliche Möglichkeiten liegen im Raum und man handelt zum Besten aller.

Den Zorntypen liegt eher das Vater-Tantra und sie legen den Schwerpunkt auf die aufbauende Phase. Sie wollen alles bis in die kleinsten Einzelheiten wissen, da sie wenig grundlegendes Vertrauen haben und auf nichts hereinfallen wollen. Dadurch werden sie sehr wissend, können aber die so bestätigende Verschmelzungsstufe mit den Buddhas nicht leiden und halten diese kurz.

Schließlich wird den Verwirrungstypen geraten, die aufbauende und verschmelzende Phase gleich lang zu halten. Sie sollen dabei jeden Schritt bewußt verstehen, damit der Geist immer wieder auf das Wesentliche zurückgeführt wird. Das sind die Meditationen des nicht-dualen Tantras.

So weit zum Weg der Mittel, bei dem die Erlebniswelt rein und sinnvoll geschaffen wird. Unter den Bedingungen kann der Geist seine Fähigkeiten leichter ausdrücken und erkennt schließlich sein Wesen.

Bei den "formlosen Belehrungen" auf der Ebene der höchsten Sicht schaut der Geist geradewegs auf sich selbst. Es gibt auch hier unterschiedliche Weisen wie er sich durch seine eigene Kraft erkennen kann.

Bei den Begierdetypen geht es um das Erlebnis, wie das Schwimmen im Meer. Hier ist der Reichtum der Erfahrungen das Wichtigste. Der Weg ist ständig frei und spielerisch, und man verweilt im Augenblick, muß aber bei der ganzen Freude aufpassen, nicht anzuhaften oder "schwammig" zu werden. Sehr wichtig ist, Mitgefühl und begabte Unterscheidung gleichzeitig zu entwickeln und den Mut zu haben, lange Zeiträume zu überschauen und entsprechend zu handeln. Ein Zorntyp will die Dinge nicht zu nah an sich heran kommen lassen, braucht Raum und will nicht gestört werden. Ihm ist eine Beobachtung von der selbstbefreienden Eigenschaft des Geistes eine Hilfe - daß das ganze innere wie äußere Zeug wieder verschwindet. Die Einsicht, daß der Geist sich immer wieder befreit, so daß nichts hängen bleibt und stört, ist wie das Meer zu überfliegen und ein befreiendes Verständnis davon zu entwickeln. Die Gefahr ist hier Stolz und Besserwisserei, häufige Wiederholungen von Om Mani Peme Hung schaffen hier einen guten Ausgleich.

Der Verwirrungstyp arbeitet hier auf der Ebene des "Großen Mittleren Weges", er bringt eher eine Wasserprobe ins Labor und hält sein Verständnis im Kopf. Erst allmählich und über viele lange Lebenszeiten wird daraus etwas Lebendiges, was alle Ebenen seines Wesens berührt.

Die beiden ersten Ansätze arbeiten, wie erwähnt, sofort ganzheitlich. Sie umfassen Körper, Rede und Geist und ändern die Wesen auf allen Ebenen. Einige sind durch sie in einem Leben zur Erleuchtung gekommen, etwas äußerst seltenes. Der erste Weg heißt "Großes Siegel", auf Sanskrit "Mahamudra" und auf Tibetisch "Tschag Tschen" und ist die Besonderheit der Karma Kagyü Linie. Der zweite heißt "Große Vervollkommnung" (tibetisch: Dzogchen oder sanskrit: Maha Ati). Dieser Weg wird vor allem von der Nyingma-Linie vertreten. Bei beiden Übertragungen, die auf unmittelbare Erfahrungen zielen, geht es um den Erleber. Dasselbe gilt für die Sakyapas, der dritten "alten" oder "Rotmützen"-Linie. Auch bei ihnen ist das Hauptziel, hinter den Bildern unmittelbar den Spiegel zu erleben, unterhalb der Wellen das Meer, zwischen und hinter den Gedanken das, was sie erlebt und weiß. Es dreht sich bei diesen drei Schulen um die Erfahrungen und nicht um Gedanken und Vorstellungen. Deshalb ist in diesen ganzheitlichen Übertragungen die Meditation so wichtig und nicht die Debatte. Nur im mühelosen Verweilen versteht man wirklich, daß alles Geist ist. Allmählich erkennt man so den bewußten Raum zwischen Gedanken und Gefühlen und kann immer besser darin verweilen. Ein größeres Glück gibt es nicht.