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BUDDHISMUS HEUTE
Aus: Buddhismus Heute Nr. 20, ( 1996)

"Ich bin sehr dankbar, mein Leben so nutzen zu können"

Ein Interview mit Hannah Nydahl

Hannah Nydahl und Lama Ole Nydahl wurden 1969 die ersten westlichen Schüler des 16. Gyalwa Karmapa, dem Oberhaupt der Karma-Kagyü-Tradition. Er bat die beiden, nach einigen Jahren der Ausbildung im Himalaya, den Buddhismus in den Westen zu bringen. Seit 1972 verbrachten die beiden ihr Leben mit Reisen und Lehren und mit dem Gründen von weltweit rund 550 Meditationszentren.

Hannah Nydahl ist eine der gefragtesten Übersetzerinnen aus dem Tibetischen in Englisch, Deutsch oder Dänisch. Die Hälfte des Jahres übersetzt sie für Lamas am Karmapa International Buddhist Institute (KIBI) in New Delhi, Indien, wo sie sowohl an der Übersetzung verschiedener buddhistischer Texte beteiligt ist, als auch die Reisen hoher Lamas der Linie organisiert; die andere Hälfte des Jahres reist sie mit Lama Ole Nydahl um die Welt.

Wie kam es dazu, daß Du so viel Zeit in Asien verbringst?

Das erste Mal fuhren Ole und ich in den sechziger Jahren nach Asien. Wir begegneten dort dem Buddhismus und blieben einige Jahre. Damals gab es im Westen noch keinen Tibetischen Buddhismus, weshalb die Verbindung mit dem Osten noch sehr wichtig war. Es wurde meine Aufgabe, für die tibetischen Lamas zu übersetzen und ihnen bei der Organisation ihrer Reisepläne zu helfen. Außerdem haben Ole und ich in vielen Jahren Pilgerfahrten in den Osten veranstaltet, wo wir jedes Mal etwa 100 Leute mitnahmen. In den letzten fünf Jahren war ich außerdem Übersetzerin am KIBI (Karmapa International Buddhist Institute) in New Delhi.

Für Leute, die heute den buddhistischen Pfad betreten, ist die Situation recht verschieden. Man kann jetzt in seinem eigenen Land Buddhist werden, und dort alles Nötige lernen und praktizieren. Es mag zwar für die eigene Entwicklung gut sein, auf eine Pilgerfahrt zu gehen und dabei Plätze zu besuchen, die einen speziellen Segen tragen, wie beispielsweise Bodhgaya, der Ort an dem der Buddha Erleuchtung erlangte. Aber es ist nicht nötig, in den Osten zu gehen und dort zu leben. Ich selbst gehe nur dann dorthin, wenn ich dort zu arbeiten habe.

Wie hast du Tibetisch gelernt?

Als wir in den sechziger Jahren dem Buddhismus begegneten, gab es nur ganz wenige übersetzte Texte und wenige Lamas sprachen Englisch. Deshalb mußten wir selbst Tibetisch lernen und ich fing an, indem ich in Dänemark an der Universität das Alphabet von Tarab Tulku lernte. Als wir dann in Indien im Himalaya lebten und praktizierten, mußten wir alle unsere Meditationstexte erst selbst übersetzen. Während wir das Ngöndro praktizierten, fingen wir mit dem Text für die Verbeugungen an. Ich mußte beinahe jedes Word im Lexikon nachschauen und übersetzte so langsam den Text. Ebenso ging es mit den anderen Teilen des Ngöndro.

Damals lebten wir unter retreatähnlichen Umständen, weshalb wir nicht viel mit Leuten sprachen und deshalb auch kaum Übung in gesprochenem Tibetisch erhielten. Das lernten wir erst, als wir einige Zeit in tibetischen Flüchtlingscamps zubrachten, wo niemand Englisch konnte.

Später luden wir dann Lamas nach Europa ein, wo es niemanden für die Übersetzung gab, weshalb ich mehr Tibetisch lernen mußte. Das ergab sich in natürlicher Weise. Das Übersetzen wurde mehr und mehr mein Job, während Ole mehr und mehr unterrichtete. Er ist ein geborener Lehrer und nicht ein geborener Dolmetscher (Hannah lacht). Wenn er übersetzen sollte, würde er sicherlich seine eigenen Belehrungen geben (lacht immer noch). Also paßt alles so, wie es ist.

Heute ist die Situation ganz anders. Jetzt sind ja viele Belehrungen und Texte übersetzt, und es gibt auch viele Übersetzer, weshalb man leicht tibetischen Buddhismus praktizieren kann, ohne Tibetisch zu können.

Wann und wie habt ihr beschlossen, die traditionelle Familienrolle aufzugeben? Geschah das bereits früh in eurer Ehe?

Nachdem wir für unsere Hochzeitsreise nach Asien fuhren und dort dem Buddhismus begegneten, blieben wir mehrere Jahre, um die buddhistische Lehre intensiv zu lernen und zu praktizieren. Später kamen wir dann in die Situation, Vollzeit für den Dharma zu arbeiten. Seine Heiligkeit der 16. Karmapa gab uns dafür sehr genaue Anweisungen. Er wollte, daß wir nach Europa zurückgehen und für die Verbreitung des Buddhismus arbeiten. Damals konnte man das nicht mit einem normalen Familienleben kombinieren, es war also die Frage einer klaren Entscheidung. Die fiel uns allerdings leicht, denn es gibt genug Kinder in der Welt und was wir zu der Zeit taten, war wichtiger als eigene Kinder zu haben. Heute ist das wieder etwas anderes. Wenn man heute Buddhist wird, bedeutet das nicht, daß man seinen Lebensstil so sehr umkrempeln muß, wie wir das taten.

Du und Ole wart also diejenigen, die konkret den Tibetischen Buddhismus nach Europa brachten.

Das wurde unser Job, weil es damals in Europa keinen Tibetischen Buddhismus gab. Unsere Entwicklung war nicht typisch, sondern ergab sich als eine spezielle Funktion zu einer speziellen Zeit.

Wie kannst du dein inneres Gleichgewicht halten, wenn ständig so viele Leute deine Zeit in Anspruch nehmen und jede deiner Bewegungen als etwas Bedeutsames beobachtet wird?

Wenn die eigene Zeit in Anspruch genommen wird, ist das in Ordnung, es ist tatsächlich kein großes Problem. Was die ständige Beobachtung einer jeden Bewegung betrifft, so würde ich an dieser Stelle gerne mal etwas Generelles sagen: Im Westen haben wir die Tendenz, in der Nähe unserer Lehrer ein wenig gekünstelt und fanatisch zu werden. Wir schauen den Lehrer an, beobachten jede Bewegung, die er macht und betrachten jedes seiner Worte als höchst bedeutungsvoll. In Europa gibt es diese Tendenz ganz deutlich; ich weiß nicht, wie das in den Vereinigten Staaten ist.

Wir sollten vielleicht versuchen, uns viel natürlicher den Lehrern gegenüber zu verhalten, vor allem gegenüber den Rinpoches. Wir können unsere Hingabe innerlich halten - sie muß nicht äußerlich in extremer Weise zur Schau getragen werden. Es ist nicht nötig, körperlich nah beim Lehrer zu sein oder ihn die ganze Zeit anzuschauen. Wenn man wahre Hingabe hat, muß das nicht äußerlich gezeigt werden. Es ist viel wichtiger, daß wir uns als Buddhisten darum kümmern, welchen Eindruck wir bei der äußeren Welt hinterlassen, weil es den Leuten im allgemeinen schon schwer genug fällt, zu verstehen, was Buddhismus überhaupt ist. Wir wollen nicht ja nicht mit den vielen Sekten, die heutzutage überall entstehen, verwechselt werden.

Wie schaffst du es, im Schatten so starker Männern wie Ole und Shamar Rinpoche zu leben?

Das ist kein Problem! (lacht) Ich habe in dieser Hinsicht keine Ambitionen und sehe mich nicht in jemandes Schatten. Ich bin einfach ich selbst.

Du hast nun über 25 Jahre Buddhismus praktiziert. Welche Phasen der Entwicklung hast du an dir selbst gesehen?

Von dem Moment der ersten Begegnung mit einem echten buddhistischen Lehrer an war es wie eine Offenbarung. Seit meiner Kindheit hatte ich immer viele Fragen im Kopf. Ich fragte nach dem Sinn des Lebens und solchen Dingen. Dänemark ist ein christliches Land, aber nicht sehr religiös und das Christentum, dem ich begegnete, gab mir nicht die Antworten, die ich suchte. Ich konnte das Konzept des einen Schöpfergottes nicht akzeptieren, ebensowenig wie die Phrasen, daß du verdammt sein wirst für immer, wenn du nicht an Gott glaubst oder, daß Leute, die nicht an Gott glauben, verloren sind. Das hat mir nie eingeleuchtet. Ich habe mich auch immer gefragt, was wohl mit dem eigenen Geist geschehen würde, wenn man stirbt. Es waren Fragen dieser Art, die ich mir oft stellte, als ich sehr jung war.

Später in der Pubertät war ich dann eher mit weltlichen Aktivitäten beschäftigt (Hannah lacht). Ich wurde abgelenkt und beschäftigte mich nicht mehr so mit solchen Fragen. Dann traf ich Ole und wir begannen, Psychedelika zu nehmen. Das war für mich die Fortsetzung meiner Suche nach Antworten und vor allem der Versuch, den Geist zu erforschen. Aber abgesehen davon, daß man dabei mit einigen groben Konzepten über die Solidität der Welt und der Realität bricht, und daß man einen kleinen Geschmack von der illusionsgleichen Natur der Dinge erhält, geben auch die psychedelischen Drogen keine Antworten. Das Problem mit ihnen war, daß man nun an diesen Erlebnissen als wahr anhaftete - anstatt der anderen - und das ist noch schlimmer und noch schwieriger zu reinigen.

Die ersten buddhistischen Belehrungen, die ich jemals gelesen haben, standen in einem Buch namens "Tibetan Yoga and Secret Doctrines" (Tibetischer Yoga und die geheimen Doktrinen), das war 1968. Am Anfang dieses Buches stand ein Text von Gampopa, "Die Juwelenkette des Höchsten Weges" übersetzt von Evans-Wentz. Das ist eine Sammlung von Belehrungen, die in mehreren Sets von Ratschlägen gegeben werden. Sie beginnen auf einer gewöhnlichen Ebene und führen einen bis hin zu den letztendlichen Belehrungen. Hier fand ich die Antworten auf all meine Fragen. Es war ein sehr starkes Erlebnis für mich, ein Gefühl von "nach Hause kommen".

Anschließend trafen wir unseren Lehrer Karmapa und begannen mit der Praxis. Seit dieser Zeit befinden wir uns in dem Prozeß, die Belehrungen so gut wie möglich zu integrieren. Es ist erstaunlich, wie umfassend und tiefgründig die Lehren sind, sie haben kein Ende. Jede Unterweisung und jede Praxis, die ich erhielt, bestätigte die Wahrheit von Buddhas Lehren und vertiefte mein Verständnis. Da ich sehe, wie sehr der Dharma mir und vielen anderen geholfen hat, bin ich sehr dankbar dafür, mein Leben so nutzen zu können, wie ich es tue.

Hattest du jemals Zweifel oder warst du je über den Buddhismus entmutigt?

Nein, denn wenn etwas Unangenehmes oder Enttäuschendes passiert, bestätigt das nur die Belehrungen über Vergänglichkeit und die Tatsache, daß alles, was zusammengesetzt ist auch wieder auseinanderfallen wird. Ich hatte eine wirklich glückliche Kindheit, was einem zwar nicht unbedingt hilft, mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen, aber mir half es, eine gewisse innere Stabilität zu entwickeln, die meine spätere Arbeit sehr unterstützt hat.

Wie kann man die Reine Sicht halten ohne naiv zu sein?

Hier helfen dir die buddhistischen Belehrungen. Kennst du die Dharmabelehrungen nicht, neigst du dazu, die Dinge so zu sehen, wie sie nicht sind; du hältst sie fälschlicherweise für wahrhaft existent. Du glaubst vielleicht, daß etwas wundervoll ist und plötzlich ist es das nicht mehr. Oder du siehst Fehler, beginnst zu verurteilen, hältst alles für fürchterlich, siehst keine Lösung und willst dich vielleicht umbringen oder was auch immer. Ich kann gut verstehen, daß Leute verzweifeln, wenn sie den Dharma nicht kennen. Wer die Welt anschaut, ohne das gesamte Bild zu sehen, kann über das, was er sieht sehr erschrecken. Aber wenn man den die buddhistischen Belehrungen kennt, ist es nicht mehr so schlimm. Dann kannst du das Potential in den Menschen sehen und gewinnst die richtige Perspektive. Selbst Kriege und Katastrophen sind dann - zumindest theoretisch - nicht wirklich das, was sie zu sein scheinen. Alles ist nur eine Frage davon, daß man die wahre Natur der Phänomene versteht, um all dieses Leiden zu stoppen. Wenn du Leute triffst, die sich merkwürdig benehmen, dann nimmst du das nicht mehr persönlich. Du denkst mehr daran, wie du ihnen Ratschläge geben könntest. Es trifft dich nicht länger persönlich. So hilft uns der Dharma. Die Reine Sicht zu halten, heißt die Dinge in ihrer Essenz sehen.

Wie gehst du damit um, wenn sich Leute, die dir nahe standen, gegen dich wenden?

Der Buddha sagte, daß man Vergänglichkeit besonders daran verstehen lernen kann, wenn man sieht, wie Freunde zu Feinden und Feinde zu Freunden werden. Das stimmt.

Natürlich ist es sehr traurig, wenn sich Freunde gegen einen wenden, dadurch wird immer etwas zerstört. Aber mir ist das glücklicherweise nicht so oft passiert wie Ole. Auf Grund seiner Funktion und seines dominanten Auftretens ist er häufiger in der Situation, daß ihn Leute entweder bewundern oder hassen. Einige Leute betrachten ihn als ihr Idol und versuchen ihn zu imitieren. Manchmal sind es genau diese Leute, die sich irgendwann aus Stolz oder Eifersucht gegen ihn wenden - dann machen sie Ole plötzlich zu einem Teufel. Ole nimmt das nicht persönlich. Es ist sehr schade, wenn das geschieht, aber wir lernen dadurch eine Menge über die Mentalität der Leute und über ihre unterschiedlichen Ansätze. Man lernt, besser mit Leuten und mit Situationen umzugehen und wie man verhindern kann, daß so etwas wieder geschieht. Wenn man bestimmte Tendenzen in den Leuten von vornherein erkennt, kann man vorsichtiger damit sein, welche Art von Beziehung man mit ihnen eingeht - zu ihrem eigenen Besten.

Hast du Pläne, ein Buch zu schreiben?

Diesen Vorschlag haben mir schon mehrere Leute gemacht. Einer war, ein Buch über Dharma-Erfahrungen zu schreiben, ein anderer, darüber zu schreiben, eine Frau im Buddhismus zu sein. Das mag sinnvoll sein, aber es ist sehr zeitaufwendig, ein Buch zu schreiben. Ole ist besser darin, jede Sekunde zu nutzen - er schafft es, gleichzeitig mit all seinen anderen Aktivitäten auch Bücher zu produzieren. Ich kann das nicht, deshalb werden wir sehen, was möglich sein wird.

Kannst Du etwas über die spezielle Rolle von Frauen im Dharma sagen?

Buddhismus zu praktizieren ist etwas sehr Individuelles und weniger eine Frage davon, ob man ein Mann ist oder eine Frau. Jedes Individuum hat seine eigene Kapazität und seine eigenen Bedingungen - sowohl innerlich wie äußerlich. Im Westen sehe ich nicht so große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dies betrifft eher die östlichen Kulturen, dort gibt es große Unterschiede in der Rollenverteilung. Was nun die buddhistischen Methoden betrifft, so gibt es da kaum Unterschiede, man muß sie einfach nur anwenden. Generell gesagt, ist wohl Anhaftung für Frauen schwieriger aufzulösen, und vielleicht haben die Männer mehr Arbeit mit ihren Aggressionen - aber das ist letztlich individuell. Wir sind alle Menschen und haben gewöhnlich eine Mischung aller störenden Gefühle. Wenn es also um die eigentliche Praxis des Dharma geht, gibt es keine so großen Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Da du nun schon so viele Jahre bei den großen Lehrern bist und für sie übersetzt, verfügst du über einen sehr großen Schatz an Wissen und Weisheit. Warum gibst du keine Belehrungen?

Es gibt nur begrenzt Zeit und ich bin schon jetzt in so viele unterschiedliche Aktivitäten involviert. Wenn man etwas anfängt, sollte man es auch richtig tun.

Ich habe nichts dagegen zu unterrichten, aber wenn ich mit Ole zusammen bin, ist es nur natürlich, daß er lehrt. Wenn ich nicht bei ihm bin, so übersetze oder organisiere ich gewöhnlich für tibetische Lamas. Irgendwie gehörte Unterrichten bisher noch nicht zu meiner Aktivität. Außerdem hat Seine Heiligkeit (der 16. Karmapa) immer großen Wert darauf gelegt, daß Ole und ich zusammenarbeiten. Wenn ich also nun mit einem unabhängigen Lehrprogramm anfangen würde, bliebe von der jetzt schon knappen Zeit, die wir zusammen verbringen, garnichts mehr übrig.

Jeder Lehrer hat seinen speziellen Lehrstil. Das kann zu Schwierigkeiten führen, da man einen bestimmten Stil dem eines anderen Lehrers vorzieht.

Die Verwirrung stammt daher, daß wir kaum zwischen den verschiedenen Lehrern unterschieden können und glauben, jemand müßte ein Rinpoche sein oder sehr bekannt, bevor wir bereit sind, ihm zuzuhören. Der eigene Lehrer wird natürlicherweise jemand sein, den man mag und in den man Vertrauen hat. Es ist nur natürlich, daß man besser von jemandem lernt und aufnahmefähiger ist, wenn der Lehrer einen Stil hat, mit dem man sich wohlfühlt. Aber wir scheinen nicht immer zu verstehen, daß man das Basiswissen studieren muß, um den Weg in der richtigen Weise verstehen und praktizieren zu können. Und dies können wir auch von Lehrern lernen, die dafür nicht notwendigerweise erleuchtet oder besonders charismatisch sein müssen. Dafür geht es vor allem darum, daß der Lehrer weiß worüber er spricht. Wenn wir uns mehr auf den Dharma als auf die lehrende Person konzentrieren, schützen wir uns vor spiritueller Manipulation, was sicher für jeden gut ist.


Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von "Kagyu Life International", San Francisco